Langkawi Phuket retour

Nach einigen entspannten Tagen in Ko Lipe mussten wir weiter nach Phuket, um offiziell in Thailand einzuklarieren. Die Einreiseformalitäten liefen reibungslos ab, hier ein paar Kopien abliefern, dort einige Bhaat bezahlen, und schon waren wir und das Schiff offiziell in Thailand angekommen. Danach gönnten wir uns einen ersten Teller gutes Thai-Essen in der Bullship Bar (von da an unser Stammrestaurat in Phuket) und das obligatorische Willkommens-Bier.

Unsere Pläne für Phuket bestanden hauptsächlich aus Bootsarbeiten. Zum ersten Mal seit Australien war wieder alles, was das Bootsherz begehrt, erhältlich, wenn auch eine Stunde Scooterfahrt im chaotischen Verkehr von Phuket entfernt. Wir ersetzten alle Fugen unseres Teakdecks, liessen eine neue Plexiglasscheibe in die Luke der Vorkoje einkleben und befassten uns einmal mehr mit unserer hydraulischen Steuerung.

Dachluke neu einkleben

Neue Fugen im Teakdeck

Und fertig!

Nach drei Wochen waren wir endlich wieder startklar, um die schönen Seiten des Seglerlebens zu geniessen und verliessen Phuket so schnell wie möglich wieder. Abgesehen von den guten Einkaufsmöglichkeiten für Bootszubehör und die Bordküche hatte Phuket für uns nicht viel zu bieten, überfüllte Strassen, überfüllte Strände, unklares Wasser mit reichlich Quallen und täglich tausende von Bussen und Booten voller Touristen.

Wir gingen zurück nach Ko Lipe, wo wir unsere Freunde Silvan, Jaruwan und Samuel in ihren Thailandferien trafen. Mit ihnen verbrachten wir die Zeit in Ko Lipe, nahmen sie auf einen kleinen Bootsausflug zwischen den Inseln mit und genossen das klare Wasser, das Essen und das Nachtleben. Nach einer Woche war es dann an der Zeit, Thailand auf Wiedersehen zu sagen und zurück nach Langkawi zu segeln, wo wir nochmals frisches Obst und Gemüse einkauften, unsere Wassertanks füllten und das Boot startklar für die Überfahrt nach Kochi, Indien machten.

Auf nach Indien!

Nach all den kürzeren Passagen durch die Gewässer von Indonesien, Malaysia und Thailand mit all ihren Fischerbooten, genossen wir es, mal wieder eine längere Überfahrt zu machen und weit auf dem offenen Meer zu sein. Wir teilten das Meer teilweise zwar mit vielen Cargoschiffen, da wir uns entlang der Berufsschifffahrtsroute bewegten, aber im Vergleich zu den teils hunderten von Fischerbooten in Küstennähe ist das Entspannung pur. Dank AIS System sehen uns die Cargoschiffe und weichen meist aus, ohne dass wir uns auch nur per Funk melden müssten.

Catch of the day: Sailfish

Für die ersten Tage hatten wir ziemlich leichten Wind und liessen deshalb den Motor noch ab und zu mitlaufen. Danach gabs dann super Wind und wir kamen mit unserem Blister so schnell wie selten voran. Nach 14 Tagen Überfahrt liefen wir somit bereits in den Hafen von Kochi ein. Hello India!

Einfahrt Kochi

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